Dateigröße eines Bildes verkleinern, ohne dass man es sieht
Ein Handyfoto kann mehrere Megabyte groß sein. So verkleinerst du es, ohne das Wichtige zu verlieren.
Warum Bilder so groß sind
Die Dateigröße eines Bildes hängt von drei Dingen ab: den Abmessungen in Pixeln, dem Format und der Qualität beim Speichern. Ein Foto einer modernen Kamera ist Tausende Pixel breit, viel mehr, als du zum Ansehen am Bildschirm oder zum Verschicken brauchst.
Welches Format du wählen solltest
- JPG: das kompatibelste Format für Fotos. Bei 75 bis 85 % Qualität sieht es meist gut aus und ist viel kleiner als das Original.
- PNG: behält scharfe Kanten und unterstützt Transparenz. Ideal für Logos, Screenshots und Grafiken, aber groß bei Fotos.
- WebP: fürs Web gemacht. Meist kleiner als JPG oder PNG bei ähnlicher Qualität, und aktuelle Browser öffnen es.
- AVIF: komprimiert noch stärker, wird aber nicht von allen Programmen akzeptiert.
Vier Schritte zur kleineren Datei
- Abmessungen verringern. Wird das Bild klein angezeigt, begrenze die längere Seite auf 1920 oder 1280 Pixel. Das spart am meisten.
- Qualität schrittweise senken. Starte bei 80 % und vergleiche. Unter 60 % tauchen oft Flecken auf.
- Format wechseln, wenn es hilft. Ein als PNG gespeichertes Foto ist als JPG oder WebP meist viel kleiner.
- Maximale Dateigröße festlegen, wenn eine Plattform das verlangt, zum Beispiel 2 MB, und das Ergebnis prüfen.
Wie groß sollte es sein
Als Richtwert ist ein Foto für eine Website mit 100 bis 300 KB meist gut, und ein Bild für Messenger darf bei 1 MB oder weniger bleiben. Seiten mit kleinen Bildern laden schneller, was Besucher bemerken und Suchmaschinen auch.
iPhone-Fotos im HEIC-Format
Viele iPhones speichern Fotos als HEIC. Das spart Platz, öffnet sich aber nicht überall. Wandle sie in JPG um, bevor du sie auf eine Website lädst oder an jemanden ohne Apple-Geräte schickst.
Dateigröße verkleinern und Format ändern, auch aus HEIC.
Komprimieren und umwandeln